Zum Inhalt
Zur Navigation
Zur Sprachnavigation

Nationales eGovernment-Symposium

 Das 4. Nationale eGovernment-Symposium findet am Dienstag, 9. November 2010 statt.

eGovernment-Symposium 2009

Alle Unterlagen finden Sie hier

„eGovernment: Das dynamischste Pferd im Rennstall der Verwaltung“

Gegen 300 Teilnehmer aus Industrie, Verwaltung und Politik haben sich heute am 3. Nationalen eGovernment-Symposium in Bern zu ePartizipation und Innovation mit eGovernment ausgetauscht. Das von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz eröffnete und zum dritten Mal durchgeführte Symposium hat sich damit als feste Veranstaltung der eGovernment-Gemeinde etabliert. Das 4. eGovernment-Symposium wird am 9. November 2010 wiederum in Bern stattfinden.

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hielt in seiner Eröffnungsansprache anlässlich des 3. eGovernment-Symposiums fest, eGovernment sei zurzeit das dynamischste Pferd im Rennstall der Schweizer Verwaltung. Gleichzeitig sei die Umsetzung der eGovernment-Strategie Schweiz eine Baustelle, auch wenn die meisten priorisierten Vorhaben planmässig voranschreiten. Er rief zudem die Anwesenden zur verstärkten Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Industrie und Politik auf. Der Genfer Regierungsrat Mark Muller betonte die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden und empfahl dem Bund als Initiator, jetzt „den Turbo einzuschalten“.

Nationalrätin Jacqueline Fehr forderte eine inhaltliche Interaktion zwischen Bürger und Staat: Nur wenn sich Bürgerinnen und Bürger inhaltlich am politischen Prozess beteiligen können, werde eGovernment breit mitgetragen: Sie empfahl den eGovernment-Verant­wortlichen, Partizipationsprojekte wie die online-Vernehmlassung oder ein interaktives Bundesbüchlein zu lancieren. Die Anwesenden kamen zudem in den seltenen Genuss, die Länderchefs von Microsoft und IBM zusammen auf einer Bühne in einem Koreferat zu eEconomy zu erleben. Daniel Rüthemann und Peter Waser nahmen den Aufruf  von Bundespräsident Merz, enger zusammenzuarbeiten, sehr gerne auf und kündigten ihrerseits an, dass die ICT-Branche künftig eine stärkere Rolle in der Politik spielen werde.

Glarus präsentierte die Chance, mit E-Government aufgrund der Gemeindefusion eine völlig neue Verwaltung aufzuziehen. Abgerundet wurde der Vormittag durch wertvolle Einblicke in eGovernment-Vorhaben des deutschen Städte- und Gemeindebundes und dem Rathaus21 in Hagen (D). Im Verlauf des Nachmittags konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Fachsession-Beiträgen auswählen, welche die Themenbereiche ePartizipation, Innovation, digitale Identität und Kantone/Gemeinde abdeckten.

Der „artgerechte Einsatz des Internets“ könne die Stärken unserer direkten Demokratie verstärken, meinte Frank Marthaler, Konzernleitungsmitglied der Schweizerischen Post. Er rief insbesondere die Jungpolitiker dazu auf, eTechnologien mit unserer Demokratie zu verknüpfen. eTechnologien durchdrängen immer mehr unser Leben, gereifte eTechnologien zeichnen sich nach Marthaler dadurch aus, dass sie in der Bezeichnung das „e“ verlören.  Annemarie Giger von Seniorweb und Altnationalrat François Loeb diskutierten im abschliessenden Podium mit Caesar Andres von der Jungen CVP und dem Studierenden Andreas Vetsch über die künftigen Einsatzgebiete von eGovernment. Der Zugang zu Verwaltungsleistungen in Randregionen war dabei ebenso ein Thema wie die kritische Distanz vor allem jüngerer Bürger. 


Anfahrt eGovernment Symposium

Sponsoren

  • Microsoft
  • Post
  • SAP
  • IBM

Medienpartner

eGov Präsenz

netzwoche

ictjournal

D | F
Home Drucken Kontakt