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Nationales eGovernment-Symposium Bern

10. Nationales eGovernment-Symposium

30. November 2016
Kulturcasino Bern

Ist Open Innovation der Schlüssel zu einer zeitgemässen und effizienten Digitalisierung der Verwaltung? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 10. Nationalen eGovernment-Symposiums am 30. November im Kulturcasino Bern. Das vollständige Programm finden Sie unten.

Es erwartet Sie ein spannender Mix an Referentinnen und Referenten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. In der Eröffnung zeigt Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO, den vielfältigen Nutzen von eGovernment für die Schweizer Wirtschaft auf. Regierungsrätin Jacqueline Fehr gewährt einen Einblick in die Strategieumsetzung im Kanton Zürich, während Brigitte Lutz mit einem Praxisbeispiel aus Wien das Potenzial von Open Innovation bei der Strategieentwicklung verdeutlicht. Weiter nehmen sich Professor Dirk Helbing, ETH Zürich, sowie Karin Vey, IBM Forschungslabor, dem Thema Open Innovation aus Forschungssicht an.

Im Podiumsgespräch diskutieren unsere Rednerinnen und Redner – nach einem Inputreferat durch den Genfer Staatsrat Pierre Maudet – gemeinsam mit weiteren Experten den Stellenwert von Open Innovation für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Beim eGovernment-Dinner haben Sie anschliessend die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über das Gehörte auszutauschen und neue Ideen zu vertiefen.

Die Anmeldung ist das Online-Formular möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 250 (inkl. Nachtessen). Wir freuen uns, Sie in Bern zu begrüssen!

 

Programm

12:00

Networking-Lunch

13:15

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch

Staatssekretärin, Direktorin des SECO

«eGovernment als Standortvorteil»

13:45

Jacqueline Fehr

Regierungsrätin des Kantons Zürich

«Vom eGovernment zur digitalen Verwaltung»

14:15

Brigitte Lutz

Expertin für IT-Strategie, Open Government und Digitalisierung, Magistratsdirektion der Stadt Wien

«Die Digitale Agenda Wien – Best Practice für Open Innovation»

Die Digitalisierung hat heute sämtliche Lebensbereiche erfasst, überall spielen Informations- und Kommunikationstechnologien eine Rolle. Die gesellschaftliche Entwicklung hat das Handeln der öffentlichen Verwaltung beeinflusst und verändert. Im Government 4.0 ist das Ziel ist eine offene und transparente Verwaltung, die durch Partizipation und Kollaboration mit der Öffentlichkeit bessere Leistungen erbringt. Diesen Herausforderungen stellt sich die Stadt Wien, indem sie mit der Digitalen Agenda Wien eine Strategie in einem kollektiven Arbeitsprozess mit der Community erarbeitet. Der Prozess und die dynamische Entwicklung ist eine Grundvoraussetzung für eine innovative „Digital City“.

 

14:45

eGovernment-Wettbewerb 2016

präsentiert durch BearingPoint Schweiz AG

 

Jean-Luc Cochard, Chef Ressort Informationstechnik, Schweizerisches Bundesarchiv
«opendata.swiss: viele Partner, ein Portal»
 

15:15

Kaffeepause

15:45

Prof. Dirk Helbing

Professor für Computational Social Science, ETH Zürich

«Open and responsible Innovation, important for the public sector»

Warum Open Science und Responsible Innovation so wichtig sind: Die Welt steht vor riesigen Herausforderungen. Der Klimawandel muss gebremst und die Wirtschaft umgebaut werden, um den Kohlenstoffausstoss zu reduzieren. Die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise sind vielerorts noch nicht überwunden. Der Weltfrieden wirkt brüchiger denn je. Massenmigration und Terrorismus fordern unsere Gesellschaft heraus. All dies sind Auswirkungen eines ungelösten Problems: unsere Wirtschaft ist nicht nachhaltig, wir überbeanspruchen Ressourcen. Wie können wir uns aus dieser misslichen Lage befreien? Die Anstrengungen der Grossunternehmen konnten diese Probleme nicht lösen. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Open Access, Open Data, Open Science, Open, Responsible Innovation, Crowd Sourcing, und Citizen Science sind neue, vielversprechende Ansätze. Überdies könnte man ein Finanzsystem 4.0 bauen, welches das Internet der Dinge und Blockchain Technologie so miteinander kombinieren würde, dass es Marktkräfte in Richtung einer Kreislaufwirtschaft und Sharing Economy erzeugt, um mehr Menschen eine hohe Lebensqualität mit weniger Ressourcenverbrauch zu bieten.

 

16:15

Karin Vey

Innovations- und Trendexpertin, IBM Forschungslabor Zürich

«Kritische Erfolgsfaktoren des Innovations-Managements aus Sicht eines internationalen Unternehmens»

Erfahren Sie, wie man die Innovationskraft einer Organisation stärken kann – insbesondere durch Bottom-up-Instrumente (Harnessing the wisdom of the crowd) und welche Management-Kompetenzen es in Zukunft insbesondere brauchen wird, um die Innovationskraft in einer Organisation zu stärken (Empathie, Künstlerische Intelligenz).

16:45

Pierre Maudet

Staatsrat des Kantons Genf

Inputreferat: «L’impact du numérique sur la participation citoyenne»

Dans son exposé d'introduction « L’impact du numérique sur la participation citoyenne »,  M. Pierre Maudet, conseiller d‘État du canton de Genève, fera un bref exposé des perspectives et des risques qu’il perçoit dans ce domaine. Il donnera ensuite quelques exemples de eParticipation déjà introduits à Genève, puis abordera la question de la généralisation de cette démarche et des impacts que cela induit. Il conclura en expliquant la démarche qu'il entend mener pour aborder cette problématique à l'échelle d'un canton.

17:00

Podiumsdiskussion

«Open Innovation als Quelle der Digitalisierung der Verwaltung und Behörden?»

mit

  • Pierre Maudet, Staatsrat GE
  • Brigitte Lutz, Magistratsdirektion der Stadt Wien
  • Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science, ETHZ
  • Renato Gunc, Head of Corporate eBusiness Development, Post CH AG

Moderation: Pascal Krauthammer

17:45

Apéro

18:30

eGovernment-Dinner

Präsentiert durch AdNovum Informatik AG.

 

«Umsetzung der neuen eGovernment-Strategie – das erste Jahr»
durch Peppino Giarritta, Leiter Planungsausschuss E-Government Schweiz